Reise durch die Literaturwelten des 20. Jahrhunderts – Teil 1

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Phantastische Nächte im Atelier des Brynolf Wennerberg

Eine inspirierende Reise durch Literaturwelten des 20. Jahrhunderts in zwei Teilen

Erster Teil

„Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging – Franziska zu Reventlow und die Münchner Bohéme“

Donnerstag, 1. September 2016
Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus, 20.00 Uhr, Eintritt 6 Euro

Fast muss man annehmen, dass die „wilde Gräfin“ der Münchner Bohème, Franziska zu Reventlow, öfters für den Grafiker und Maler Brynolf Wennerberg Porträt stand, viel mehr tanzte! Zu sehr spiegeln die Wennerberg-Bilder den Aufbruch und Emanzipation der Frauen des frühen 20. Jahrhunderts wieder, dessen lebensbejahende zentrale Figur der Literatur Franziska zu Reventlow ist.

„Freie Liebe, das Leben als nie endendes Fest, Dandys, Spinner, Spätaufsteher, Esoteriker – das sind Elemente und Menschen, die die Welt der Münchener Bohème ausmachen. Und mittendrin: Herr Dame, der in seiner Naivität den Münchener Bohemiens das ein oder andere Geheimnis entlockt. Auf liebevolle und doch hin und wieder schmunzelnde Art porträtiert Fanny zu Reventlow in Herrn Dames Aufzeichnungen das Leben der Münchener Bohème sowie ausgewählte Personen ihres eigenen Umfelds und schafft so den skurrilen Schlüsselroman der Schwabinger Bohème.“

stachederMichael Stacheder erzählt an diesem ersten Abend aus dem Leben Franziska zu Reventlows und wird aus Herrn Dames Aufzeichnungen lesen.

Die große Retrospektive, welche der Kunstverein Bad Aibling anlässlich des 150. Geburtstags von Brynolf Wennerberg vom 20. August bis zum 18. September 2016 zeigen wird, inspirierte den Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder, dem Werk des in Schweden geborenen Wahl-Aiblingers Wennerberg Texte und Erzählungen der Literaturboheme des frühen 20. Jahrhunderts, wie Franziska zu Revenlow, Arthur Schnitzler oder Stefan Zweig, gegenüber zu stellen.

Veranstalter: VHS-Bad Aibling