Brynolf Wennerberg – Biografisches

  • 12.08.1866 geboren in Djurgården (Gemeinde Otterstad), Schweden
    Brynolfwennerberg
    Von Karin Ensmann – Foto, Privatbesitz, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28005815

    ältester von 7 Kindern, 4 Schwestern, 2 Brüder

  • 1870 Tod der Mutter
    der Vater heiratet deren Schwester
  • 1884 Unterricht bei Prof. Kroyer in Kopenhagen
  • 1885/86 Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Stockholm
  • 1886 in Leipzig
    vermutlich erste Arbeiten im Bereich Werbegrafik für Singer- und Pfaff-Nähmaschinen und Continental
  • 1886 Heirat der 17-jährigen Helene Hermann aus Schmalkalden/Thüringen
  • 1887/88 noch mal Unterricht bei Kroyer in Kopenhagen
    Besuch der Kunstakademien in München und Paris
  • ca. 1898 Plakat Cless & Plessing, Fahrräder
    Anfang 1900 Umzug nach München
  • 1901 Umzug nach Emmering bei Fürstenfeldbruck
  • 11.10.1902 nach Astrid und Elly kommt die dritte Tochter Charlotte ‚Lotte’ zur Welt
  • 1903 Plakat Mars Fahrräder
  • 1905/06 erneuter Umzug nach München in die Schwanthalerstraße
  • ab ca. 1906 regelmäßige Aufenthalte auf der Fraueninsel
    auf der Insel stirbt auch Elly, die zweite Tochter (vermutlich an Lungenentzündung nach einer verschleppten Erkältung)
    Arbeiten für „Die Jugend“, „Meggendorfer Blätter“
  • 1908 eigenes Atelier in München
  • 1909 und verstärkt nach Ferdinand von Rezniceks Tod für den „Simplicisimus“
  • 06.03.1912 Selbstmord von Helene Wennerberg
  • August 1912 Heirat der Witwe des 1910 verstorbenen Malers Baron Ferdinand von Reznice
    Else, die Nichte der Baronin kommt als Pflegetochter in die Famili
    während des Krieges wohnt zeitweise auch Willy, ein Neffe der 2. Ehefrau mit im Haus
  • 1912 ½ Jahr auf der Insel Wight, danach Umzug nach Paris
  • 1914 aus dem geplanten Sommeraufenthalt in der Schweiz wird aufgrund des I. Weltkrieges ein Exil, die Rückkehr nach Frankreich ist verwehrt, das Hab und Gut in Paris inklusive aller im Atelier verbliebenen künstlerischen Arbeiten werden beschlagnahmt
  • 1914/15 Kriegspostkarten No. 01-24 im Albert Langen Verlag
  • 15.01.1915 Umzug von Bühl nach Bad Aibling in die Villa Mina am Kurpark, heute Hotel Bihler, damals im Besitz der Familie Wild, das Haus war als Dependance zum Hotel Schuhbräu errichtet worden
    arbeitet im Atelier Wilhelm Leibls an der Hofmühlstraße
  • 1916/17 1. Wennerberg-Album mit 30 Kunstdrucken, unter andern die Motive der Kriegspostkarten im Albert Langen Verlag
  • 04.07.1921 das 2. Wennerberg-Album erscheint im Verlag Dr. Eysler & Co. in Berlin (Verlag der Lustigen Blätter)
    Kinderbuchillustratione
    Werbegrafik für Kaiser’s Caramellen, Handschuh Röckl, Maggi, Klepper, Indanthren, Lux Seife , Persi
    eine Vielzahl von Kunstpostkarten bei unterschiedlichen Verlagen
  • etwa 1923/25 Werbegrafik für Persil
    artroots.com
    artroots.com

    lange Reisen ins Ausland, u.a. nach Italien, Schweden

  • 1928 Lotte verlässt das Elternhaus und kehrt erst 1961 wieder nach Bad Aibling zurück, Else bleibt bei ihren Pflegeeltern
  • 1930 Plakat PKZ
    nur noch Bilder und Zeichnungen
  • 30.03.1950 verstorben in Bad Aibling
  • Januar 1951 stirbt auch Wennerbergs Witwe
    beide liegen auf dem Aiblinger Friedhof begraben